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Regrowing: Küchenabfälle zum Leben erwecken

 

Allmählich bahnt sich der Frühling an. Die Luft beginnt anders zu riechen. Die ersten Blätter wagen sich ans frühe Sonnenlicht. Ein neuer Anfang erwächst aus dem Schnee und Eis der letzten Wochen. Doch noch ist es zu früh, um eifrig die ersten Salate, Kohl und Möhren des Jahres auszusäen, denn in den Nächten ergreift der Frost immer wieder seine Macht.

 

Was also tun, wenn man das frische grün nicht mehr erwarten kann?
Das Zauberwort für schnelles Grün heißt Regrowing. Regrowing heißt übersetzt „nachwachsen“. Und genau das dürfen demnächst unsere Küchenabfälle tun. Statt Saatgut wird dabei einfach ein Gemüsestrunk eingepflanzt.

 

Doch noch einmal von Anfang an: Starten wir mal einfach und erfolgsversprechend.
Die meisten, die das hier lesen, werden bestimmt von Zeit zu Zeit einen Salatstrunk oder ein Wurzelstück von einer Lauch- oder Gemüsezwiebel übrighaben. Diese sollte nicht zu knapp abgeschnitten sein. Einige wenige Zentimeter versprechen mehr Erfolg.

 

Den Gemüsestrunk stellt ihr einfach in ein Glas mit Wasser. Das Wasser sollte man möglichst täglich wechseln. Nach wenigen Tagen werdet Ihr die ersten Wurzelansätze sehen. Und eventuell auch schon beobachten, wie ein paar Blätter aus dem Salatherzen herauswachsen.

 

Die bewurzelten Strünke können einfach in einen Topf mit Erde gepflanzt werden. Und schon kann das frühe Grün sich entwickeln. Und in ein paar Wochen gibt es den ersten selbstgezogenen Salat.
Der Frühling kann kommen!